[lug-ld] S) Partitionen verändern - gelöst!

Volker Gass vGass at gmx.de
Mo Dez 7 22:45:27 CET 2020


Am 07.12.20 um 18:14 schrieb Pahle Heinz:
> Liebe Antwort-LUGer,
>
> wenn ich alles zusammenfasse, dann gibt es diese Lösungsmöglichkeiten
> für mich:
>
> 1.
> ein anderes Live Linux zu nehmen, bei dem Gparted dabei ist

Soweit ich weiß, nutzt Du Linux Mint.

Ich habe alle drei Editionen als virtuelle Maschinen auf meinem Rechner
fertig installiert, allerdings in der Vorversion 19.3, Tricia.

Bei allen drei Editionen, Cinnemon, MINT, Xfce, ist auf der Live-CD
ein GParted verfügbar.


> [...] Daher mache ich um Live Systeme einen Bogen,

Alle Editionen von Mint kommen doch als Live-CD daher!?


> nachdem ich vor Jahren den S.K.-Kurs reingezogen habe.

Was ist das?


> Speziell @V.G.:
> 1.
> Danke noch für den root-Erzeugungstipp - habe aber einen Spickzettel,
> weil man bei anscheinend alle Distris nicht (genau) auffordert, welches
> Passwort gemeint ist.

Doch, das tut es.
Selbst wenn nicht: das erste Paßwort wird für den vorangestellten Befehl
"sudo" quasi verbraucht. War das falsch, wird der ganze Vorgang gleich
abgebrochen. Wenn es richtig eingegeben wurde, fragt anschließend "passwd"
zwei mal nach einem neuen Paßwort. Ein entsprechender Prompt ist i.d.R.
vorhanden.


> [...] 3.
> Je nach Distri kann man so einstellen, dass root dauerhaft beim
> Hochfahren als einer der User angeboten wird (und das hätte ich gerne).

Alle Editionen bieten bei den "Einstellungen" (xfce), "Systemverwaltung"
(MATE), "Systemeinstellungen" (Cinnemon) das Setting "Anmeldefenster" an.
(siehe auch angehängte Screenshots)

Unter dem Reiter "Benutzer" muß nur "manuelles Anmelden erlauben" aktiviert
werden - schon kann man sich auch als "root" anmelden. Ich denke, wenn man
für die automatische Anmeldung dort auch "root" eingäbe, daß auch das
funktionieren würde.

Aber davon kann ich nur dringendst abraten:

                     *DAS IST EINE GANZ, GANZ DUMME IDEE!*

Bei WinDoof mag das nicht sonderlich schlimm sein, das hat auch nur eine
vorgetäuschte und keine echte Rechteverwaltung und dort ist sowieso alles
verquer. Aber bei Unix/Linux ist das etwas, wenn überhaupt, nur etwas für
ganz sichere Systemadministratoren, die einen Server verwalten. Aber ganz
bestimmt nicht für User eines Systems mit grafischer Benutzeroberfläche!
Nicht ohne Grund ist in den meisten Unix/Linux-Distros der root-User ohne
Paßwort eingerichtet und damit der Login verwehrt.

Gruß
   Volker
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