[lug-ld] S) Zusammenfassung!?

Jean-Jacques Sarton jj.sarton at t-online.de
Do Dez 9 17:14:40 CET 2021


hallo Heinz,
sehr gute Antwort ;)

Am 09.12.21 um 15:21 schrieb Pahle Heinz:
> Liebe LUGer, Antwort auf Antworten, sortiert nach Eingang.
> 
> @Ekki: Mal aufschreiben, was nicht ging (bzw. wichtigER für mich, was
> nicht verstanden wurde) bei Linux-Installation, dann Vortrag halten, war
> schon ein Tipp von Christian B. an mich. Ich begann, gab auf, weil ich
> so viel nicht verstand. Mittlerweile habe ich eine winzige Ahnung, woran
> es liegen könnte. Jedenfalls spielt garantiert die Historie auch bei
> Linux eine Rolle. Denn es wird einfach nur tradiert, keine Zöpfe
> abgeschnitten. Ich habe das 1000fach erlebt. In IT sind es so Dinge wie,
> Drucker, Videokarten, tradierte Prozessoren, begonnen mit i4004, etc.
> Ich habe etwa 2 Jahre Musiktheorie gelernt, weiß heute, dass vor 250
> Jahren z.B. Beethoven hätte sagen müssen, "aufhören mit dem Quatsch, der
> gleichzeitigen absoluten und relativen Notation". Also weiter mit
> "doofen" Quintenzirkel.
> 
> @Heinz-Dieter:
> Zu den Dateisystemen folgendes: Ich brauche dringend EXT4, weil ein
> Windowsprogramm nur solche Speicher ausliest - und das musste ich auch
> erst herauskriegen. openSUSE Downloads waren unsichtbar, weil, halt
> Standard, BTRFS; hieß zurück EXT4 (nach Seelsorgertipp C.B.). Ich setze
> SSDs und HDUs nach Bedarf ein. Mittlerweile mache ich die meisten, auch
> sehr großen Downloads via Linux - mit Platte als Langzeitspeicher.
> Selbst Windows-BS-ISOs hole ich per Linux (mit einem Riesenvorteil).
> Alles andere Arbeiten per SSDs.
> Deine Tabelle OK, mache aber bei SSDs keine Swap mehr. Da wird aber bei
> Neurechnern noch UEFI dazu kommen. Ich sah das schon, stand im Wald,
> weil ich nicht wusste, wie groß diese FAT32-Partition sein muss. Problem
> verschoben, weil die eingesetzten Linux-Distris (bis auf die anscheinend
> verkorkste aktuelle Ubuntu) die Realität korrekt erfassen.
> 
> @Jean-Jaques:
> Für mich stellt sich jetzt nach Deinen Sätzen die Frage, was passiert,
> wenn man z.B. bei GParted das Kästchen "formatieren" anhakt?
Gpt und MBR sind unterschiedlichen Partitionierung und Boot Schemata. 
Die Organisation der Grundinformationen auf der Festplatte werden am 
Anfang des Speichermedium geschrieben. Damit kann bestimmt werden ob die 
Festplatte "traditionell" oder als gpt Medium fungiert.
MBR ist für große Partitionen nicht geeignet bzw. nur mit große 
Verrenkungen Möglich.
Ein Bedienungsfehler mit gparted kann leicht passieren sogar bei 
Dinonaurier, wie ich. Ich nehme an, dass das Partitionnierungsschema in 
dein Fall nicht aufgebracht wurde, deswegen konnte Windows booten,


> Dass in meinen Fall Ubuntu auf der Platte garantiert nix machte, das
> zeigte doch, dass das darauf befindliche alte Windows-System hinterher
> immer noch klaglos lief (es startete aus Versehen meinerseits -
> Bootreihenfolge). Damit hättest Du ja recht, formatiert wurde nicht.
> Ergo: Nichts ist klar, was formatieren angeht. Vorschlag: Jean-Jaques,
> nach Corona ein Kurzvortrag übern Tisch hinweg, mit Deinem für uns
> frankophile Deutsche angenehmen Klang :))
> Und wenn Du uns aufklärst, weiter: Was ist eigentlich Low Level
> Formatierung?
Lowlevel Formatierung ist eigentlich das Vorgang der Formatierens, 
Spuren und Sektoren werden erzeugt.
Zur zeit der Disketten wurde eine Formatierung vorgenommen, unter DOS 
erfolgte das Aufbringen des FAT Dateisystems (oder ein anderen) 
anschießend. Da das ganzes mehr oder weniger in ein Rutsch erfolgte, 
haben einige Menschen etwas verwechselt und das gesamte Vorgang als 
Formatierung genannt.
als Festplatten aufkamen, wurden sie von Hersteller, gleich formatiert 
geliefert und mit ein Boot und Partitionierungsschema versehen.


> Zu Deiner Frage zu meinem Testprogramm unter Windows:
> Anscheinend werden Bytes(?)/Blöcke(?) gelesen, zurückgeschrieben, noch
> mal gelesen. Wenn nach 2x lesen Gleiches rauskommt, dann OK!
> Der Vorgang dauert "ewig", wird zum Glück grafisch angezeigt. Im
> vorliegenden Fall, war alles OK. Ich habe damit schon Plattenfehler
> entdeckt. Mittels geschickter Partitionierung, Ort(e) bekannt, könnte
> man diese Stelle(n) neutralisieren (indem man die Partition nicht
> verwendet).
Okay dann hast du die Festplatte ordentlich getestet.
> 
> @Hakon:
> Hurra, Steuerfreiheit ist auch wichtig.
> 
> @An Alle, mein Gelerntes:
> Die Unterschiedlichkeit der Distris ist (anscheinend) Segen und Fluch
> gleichermaßen. Nimmt man darauf Rücksicht, holt man sich Punkte. Und die
> will ich. Ich weiß jetzt nicht, ob da eine alte Liebe durchbrach, denn
> ich machte vor vielen, vielen Jahren im Geschäft nebenbei mit SUSE herum
> (war zuständig für Windows), hatte aber Linux wissenden Kollegen neben
> mir. Ging alles saugut (mit den Kollegentipps). Noch nicht lange her,
> Tipp von Christian B.: "Dann greife Dir doch openSUSE." Ich wählte
> openSUSE Leap 15.3 und das BS fand sofort zu mir. Ich habe SSD und HDU
> mit diesem BS bestückt. Wie oben schon geschriebn, Schnellsachen mache
> ich mit SSD und große Downloads samt deren Speicherung mit HDU (zumal
> Downloads, die keine CPU stressen).
> Und jetzt der Makel, der auch zur eben eingetrudelten Nachricht von
> Volker passt:
> VLC installieren, zwecklos bei meinem openSUSE. Die Grafik zur App, eine
> zerstörte Ansicht. Bei den Fehlermeldungen erinnerte ich mich an die
> Installation: Sie haben eine NVidia-Karte und wenn Sie das ... machen
> wollen, besser nicht den "guten" Treiber...
> Dieser Treibername tauchte beim VLC crash auf. Ergo: openSUSE hat ja ein
> prima Abspielprogramm, Finger weg, was SUSE nicht abgesegnet hat. Und
> das ist sehr umfangreich ("nicht für openSUSE Leap 15.3 möglich"). DAS
> BETRIFFT ABER NICHT DIE PRODUKTIONSSOFTWARE, wie ich herausfand. Also:
> Den "Spiele-Krempel" besser mit einer anderen Distri anpacken. Das ist
> von mir akzeptiert. Aber, hurra, Lieblings-App Stellarium war einfachst
> zu installieren und fluppte problemlos. Die Pfälzer Redensart "Dann
> guscht in de Mond" trifft hier allerdings total positiv zu. Freue mich.
> 
Distributionen ist meht oder weniger eine geschmacksfrage. Manche mögen
Debian, Derivate oder Derivate der Derivate. Andere schwören auf 
Archlinux oder ein Derivat, weitere mögen OpenSuse oder eine andere 
Distribution wie Fedora, Mageia, Gentoo, Slackware usw.
Jede Distribution hat ihre Vorteile und Nachteile, genauso wie das 
favorisierte Desktop Plasma, Cinanon, Xfce, Gnome, ...
Gnome finde ich sehr interessant, allerdings noch lange noch nicht 
fertig, man findet noch einige Bedienelemente.

> @Volker:
> Vielleicht hast Du nicht genau gelesen, denn Oberflächenprüfung, das war
> mit Platte. Deine Sätze zu SSD und den "Test-Unsinn" damit, volle
> Zustimmung meinerseits. Was ich schon immer mache, ist jetzt ein Segen
> für die SSDs: Schreiben nur, wenn unumgänglich. Gerade bei Backups ist
> das interessant und dafür habe ich eigene Software für Windows
> geschrieben. Last write time, die in Ortszeit angezeigt wird, die wird
> bei Uhrenumschaltung zur Falle, obwohl intern file time in UTC geführt 
> wird.
> Lieber Volker, wenn wir uns mal wieder sehen können, dann habe ich
> vielleicht meinen Fragekatalog komplett :)) und Du wirst staunen.
> Deine Videokartenansicht, siehe vorher, voll bestätigt und genau das
> habe ich auch bei einem Windows-Rechner erlebt, Karte gekauft, interne
> Grafik abgeschaltet.
> 
> So, jetzt muss ich noch einiges anpacken, habe ja keinen "Sklaven" im
> Haushalt :((
> 
> Gruß Heinz
> 
> PS:
> Auf einen universellen (alle Distris betreffenden) wirksamen Schnelltipp
> wäre ich scharf: Da rödelt eine Linuxmaschine und ich weiß nicht, ob da
> das Netzwerk, ein Speichermedium, oder die CPU bei 100% Volllast liegt.
> Bei Windows ein Griff - Taskmanager. Bei irgend einer Linux-Distri sah
> ich so etwas, weiß aber nicht mehr, ob ich mich da lange durchklicken
> musste.
> 
Wenn Du ein Terminal bedienen kannst, wäre top eine Möglichkeit es zu 
ermitteln (CPU Last).

> 
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